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Kleine Batteriekunde
Bleiakku ist nicht gleich Bleiakku. Die häufig verwendeten Segelflugakkus von den Herstellern Panasonic, Yuasa, ... sind relativ preiswerte AGM (Vliess) Akkus und für den Einsatz in Alarmanlagen, Brandmeldeanlagen und USV - Anlagen konstruiert. Das bedeutet, dass sie nur bei Stromausfall Batteriestrom liefern müssen. Sie sind nicht zyklenfest!

Die Sonnenschein Dryfit-Baureihe ist für eine hohe Zyklenanzahl konstruiert und gebaut. Durch die Verwendung von Gel ist immer aureichend Elektrolyt zwischen den Bleiplatten, was eine erheblich größere Zyklenzahl erlaubt.

AGM-(Vliess)-Batterien haben getränketes Vliess zwischen den Bleiplatten. Sie sind deshalb preiswerter und weisen eine höhere Kapazität im Neuzustand auf, die dann aber rasch nachlässt.
Das bedeutet technisch: Durch die chemische Reaktion bildet sich beim Entladen eines Bleiakkus Sulfat an den Bleiplatten. Dieses Sulfat drückt das Vlies von der Bleiplatte weg. Beim Laden wird das Sulfat wieder zurück in Elektrolyt gewandelt, das Vlies legt sich allerdings nicht mehr vollständig an die Bleiplatte an. Wo kein Vlies an der Platte ist, ist auch keine chemische Reaktion. Resultat ist der beschriebene Kapazitätsverlust, der aber oft erst bemerkt wird, wenn ein längerer Flug durchgeführt wird.

Die neuen LiFePO4-SAFETY-Akkus
Lithium-Eisen-Phosphat Zellen (LiFePO4) haben eine fast doppelt so hohe Energiedichte wie NiMH Zellen bzw. eine fast vier mal so hohe Energiedichte wie NiCd Zellen. Das bedeutet im Vergleich zur klassischen Blei-Segelflugbatterie: nur noch halbes Gewicht.
Sie haben eine sehr geringe Selbstentladung und eignen sich daher perfekt für den mobilen Einsatz. LiFePO4 Akkus dürfen nur mit speziellen Ladegeräten (z.B. Bleiakku-Ladern mit Kennlinie IUoU) geladen werden, die rechtzeitig beim Erreichen der Entladespannung abschalten. Das passende Ladegerät garantiert eine perfekte Akkupflege und Lebensdauer. Die von uns angebotenen Ladegeräte sind auf das Laden von Bleiakkus UND LiFePO4-Akkus ürpgrammiert, somit kann im Vrein bei Mischbetrieb auch niemand einen Fehler beim Anschluss des Ladegerätes machen (aus unserer Sicht ein wichtiger Aspekt).

Die bei uns erhältiche SAFETY-Variante ist speziell geprüft auf:

  • Beschleunigungstest
  • Hochstromtest
  • Hochfrequenztest
  • innere Leitungsprüfung (Sichtprüfung)
  • Fixierung der Innenkabel

Damit sind Risken durch Akkubrand nahezu ausgeschlossen!

Ladegeräte
Der größere Teil der vorzeitig defekten Akkus könnte noch lange leben, wenn sie mit einem dafür geeigneten Ladegerät geladen worden wären. Aufgrund der oft ungeeigneten, teils selbstgebauten Ladegeräte sulfatieren die Platten der Akkus. Dieser verliert langsam aber sicher an Kapazität. Das bemerkt man dann ärgerlicherweise erst bei einem längeren Flug, bei dem dann der Logger kurz vor Vollendung des schönen FAI-Dreiecks im Endanflug auf den Heimatflugplatz versagt.

Gewährleistung
Bei Akkus, die durch falsche Ladetechnik innerhalb der Gewährleistungszeit "gestorben" sind, müssen Sie aus o. g. Gründen das Ladegerät mit einsenden. Entspricht die Ladetechnik den Anforderungen, werden wir den Akku natürlich sofort ersetzten. Hat der Akku durch falsche Ladetechnik seine Kapazität verloren, können wir ihn natürlich nicht ersetzten. Wir bitte dafür um Verständnis.

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